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ONE®, 2.0 oder Wingum Plus H₂O: Welches System passt wo?

Die drei Winkler-Systeme überschneiden sich teilweise, haben aber klare Stärken. Ein kompakter Vergleich für professionelle Dachprojekte.

ONE®, 2.0 oder Wingum Plus H₂O: Welches System passt wo?

Warum mehrere Systeme?

Keine Membran ist automatisch für jedes Projekt die beste Wahl. Untergrund, Feuchtigkeit, stehendes Wasser, Flächengröße, Verarbeitungstemperatur, Reflexion und Zertifizierung können entscheidend sein.

Die Stärke eines Portfolios liegt deshalb darin, das System auszuwählen, das zur konkreten Projektsituation passt.

ONE® – für anspruchsvolle Bedingungen

ONE® zeichnet sich durch Verarbeitung von 0°C bis +45°C sowie Anwendung auf feuchten oder nassen Untergründen aus. Winkler nennt außerdem schnelle Regenbeständigkeit, Dampfdurchlässigkeit und ein breites Spektrum möglicher Untergründe.

Für Sanierungsprojekte mit schwierigen Wetter- oder Feuchtebedingungen ist das ein wichtiges Profil.

2.0 – Silikon und dauerhaft stehendes Wasser

2.0 ist eine silikonbasierte Membran mit 100% Feststoffanteil. Winkler positioniert das Produkt ausdrücklich für dauerhafte Beständigkeit gegen stehendes Wasser, hohe Elastizität, UV-Beständigkeit und Verarbeitung auf Untergründen mit bis zu 8% Restfeuchte.

Wingum Plus H₂O – große Flächen und reflektierende Systeme

Wingum Plus H₂O ist eine wasserbasierte Systemfamilie, die besonders für größere Dachflächen positioniert ist. Innerhalb der Familie gibt es unter anderem Reflex- und BROOF T2-Varianten, sodass Reflexion und äußeres Brandverhalten je nach gewähltem System berücksichtigt werden können.

Schneller Vergleich

ONE®: feuchte/nasse Untergründe, breiter Temperaturbereich und anspruchsvolle Sanierungsbedingungen.

2.0: Silikon, dauerhaft stehendes Wasser, Elastizität und UV-Belastung.

Wingum Plus H₂O: wasserbasierte Systemfamilie, große Flächen und Reflex-/BROOF-Optionen.

Welches System wählen?

Diese Übersicht ersetzt keine technische Beratung. Für ein reales Projekt betrachten wir zuerst Dachaufbau, Untergrund, Feuchtigkeit, Gefälle, gewünschte Funktion und Logistik. Erst danach wird das passende System mit Zubehör ausgewählt.

Hinweis: Abdichtung ist immer ein System. Untergrund, Primer, Armierung, Detailausbildung, Verbrauch und Wetterbedingungen müssen anhand der aktuellen technischen Dokumentation und Projektsituation bewertet werden.

Quellen

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